
Therapiebegleithunde-Team i. A.

Smilla
Rasse: Mini
Australien Shepherd
Geboren: 12. März 2024
Lieblingsleckerli: Käsestückchen
Lieblingstrick: Küsschen geben
Lieblingsbeschäftigung: spielen, schnüffeln und im Wald rumtollen
& Tanja Haremza
Was ist Tiergestützte Therapie?
Tiergestützte Therapie ist eine therapeutische Methode, die Tiere als unterstützende Elemente in den Heilungsprozess von Menschen einbezieht. Die Grundidee hinter der Tiergestützten Therapie ist, dass der Kontakt zu Tieren positive emotionale und physische Effekte auf den Menschen haben kann. Tiere, wie Hunde, Katzen oder sogar Pferde, können eine beruhigende Wirkung ausüben, das Selbstbewusstsein stärken und soziale Interaktionen fördern. In vielen Fällen helfen sie den Menschen, sich zu öffnen und Vertrauen aufzubauen, was in einer herkömmlichen Therapie manchmal schwierig sein kann. Die Therapie wird von geschulten Fachleuten durchgeführt, die sowohl in der Tiertherapie als auch in der jeweiligen therapeutischen Disziplin ausgebildet sind. Die Sitzungen können verschiedene Aktivitäten umfassen, wie das Streicheln von Tieren, das Spielen mit ihnen oder das Erlernen von Fähigkeiten im Umgang mit Tieren. Diese Aktivitäten sind oft so gestaltet, dass sie spezifische therapeutische Ziele unterstützen, wie zum Beispiel die Verbesserung der motorischen Fähigkeiten, die Förderung der emotionalen Stabilität oder die Stärkung sozialer Kompetenzen. Es ist wichtig zu betonen, dass Tiergestützte Therapie nicht als Ersatz für traditionelle Therapien gedacht ist, sondern als ergänzende Maßnahme, die die Wirksamkeit anderer therapeutischer Ansätze unterstützen kann. Insgesamt bietet die tiergestützte Therapie eine einfühlsame und oft sehr effektive Möglichkeit, Menschen in ihrem Heilungsprozess zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

" Manche Freunde laufen auf vier Beinen,
damit sie ihr riesiges Herz tragen können."
Unsere Ausbildung
SATTT:
Unsere Ausbildung bei der Steinfurter Akademie für Tiergestützte Therapie und Training (SATTT) umfasst 81 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis mit Referenten aus den Themenbereichen Therapie, Pädagogik, Hundeausbildung und Tiermedizin.
Die Ausbildung ist seit 2015 ESAAT zertifiziert.
Ausbildungsinhalte:
• Kommunikation und Interaktion zw. Mensch und Hund
• Lernverhalten, Training und Erziehung
• Ethische Grundlagen
• Wissenschaftliche Erkenntnisse
• Einsatz und Konzept
• Erste Hilfe am Hund
• Supervision und Praxiseinsätze
• jährliche Rezertifizierung und Fortbildungen
ESAAT ZERTIFIKAT:
„ESAAT - European Society for Animal Assisted Therapy. Ältester und wichtigster europäischer Dachverband für alle Vereinigungen, die tiergestützt arbeiten. Gegründet 2004 in Wien. Die Hauptaufgabe der ESAAT ist die Erforschung und Förderung der therapeutischen, pädagogischen und salutogenetischen Wirkung der Mensch/Tier-Beziehung sowie die Förderung der tiergestützten Therapie.“